Paternalismus und Autonomie
Shownotes
Bevormundung fühlt sich selten gut an. Und doch gibt es Situationen, in denen es sogar notwendig sein kann, dass jemand für uns und über unseren Kopf hinweg entscheidet. Zum Beispiel in einem medizinischen Notfall, aber auch in der sozialen Arbeit. Das Konzept der völligen Autonomie hingegegen lässt sich auch nur schwer einlösen. Schon allein deshalb, weil wir nunmal in Abhängigkeiten leben. Wir loten die beiden Begriffe und den Raum dazwischen für euch gewohnt humorvoll aus.
Außerdem gibt es noch zwei Neuigkeiten:
- Wir müssen leider Steady vorläufig einstellen und damit eure Möglichkeit, uns zu supporten. Hintergründe dazu erfahrt ihr direkt zu Beginn der Podcastfolge
- Ab Februar wird es "Was denkst du denn?" nicht mehr auf Spotify geben. Schreibt uns gerne, wo ihr uns stattdessen gerne hören wollen würdet. Wir schauen, was möglich ist.
Ritas Literaturliste:
- Breitsameter, Christof (2011): Autonomie und Fürsorge. Zwei gegensätzliche Prinzipien? In: Breitsameter, Christof (Hrsg.): Autonomie und Stellvertretung in der Medizin : Entscheidungsfindung bei nichteinwilligungsfähigen Patienten. Stuttgart: Kohlhammer. S. 60-78.
- DBSH (Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.) (2025). Berufsethik des DBSH (2. Fassung). https://www.dbsh.de/media/public/dbsh-bund/Profession/2025-05-21DBSHBerufsethik2.Fassung.pdf (Letzter Abruf 30.12.2025)
- Großmaß, Ruth (2016): Ethische Reflexion in der Sozialen Arbeit. In: Soziale Arbeit 65(3), S. 89–101.
- Gutmann, Thomas (2023): Liberalism and (how to avoid) paternalism. In: ZEMO 6, S. 147-155.
- Kovács, László (2017). Zur Rolle der Ethik in der Sozialen Arbeit. In: EthikJournal 2/2017.
- Maaser, Wolfgang (2013). Sozialarbeiterische Profession im Spannungsfeld von Hilfe und Kontrolle. In: EthikJournal, 1/2013.
- Motzke, Katharina (2014). Soziale Arbeit als Profession. Zur Karriere „sozialer Hilfstätigkeit“ aus professionssoziologischer Perspektive. Opladen, Berlin, Toronto.
Nora vom WDDD Podcast
‧Caterina
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